Frauen

Genitalherpes ist die am häufigst übertragene Geschlechtskrankheit in unserem Land. Schätzungsweise 5 Mio. britischer Frauen tragen das Herpes-Simplex-Virus oder Antikörper gegen dieses Virus in sich. Genitalherpes verursacht nur bei 25 Prozent der infizierten Frauen Symptome. Dies bedeutet, dass es ca. 1,25 Mio. Frauen im Vereinigten Königreich gibt, die regelmäßig an Herpes Ausbrüchen leiden, die offene Stellen im Genitalbereich verursachen.

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Ihr Immunsystem bestimmt Ihre Herpes Symptome
Sowohl Frauen, als auch Männer können mit Genitalherpes und dem Herpesvirus infiziert werde. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion oder Resistenz gegen eine Infektion ist für beide Geschlechter gleich hoch. Jeder kann das Virus in sich tragen, aber wie bei vielen anderen Virusinfektionen treten nicht bei allen infizierten Personen die üblichen Symptome wie Bläschen und Wundstellen auf. Der Grund dafür, dass eine Person den Virus in sich tragen kann und keine Symptome aufweist ist bedingt durch das Immunsystem. Das Immunsystem einiger Menschen kann mit bestimmten Virus Attacken besser umgehen und das Virus kann so unter Kontrolle gehalten werden.

Symptome bei Frauen, die mit Genitalherpes infiziert sind
Symptome treten ungefähr zwei Wochen nach Exposition mit dem Virus auf. Eine Infektion wird fast ausschließlich durch Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person übertragen, die sichtbare offene Wundstellen im Genitalbereich aufweist. Es ist allerdings auch möglich, ohne das Vorkommen sichtbarer offener Stellen durch eine Person angesteckt zu werden, die das Virus in sich trägt.

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Weibliches Genitalherpes
Der erste Ausbruch bei Frauen geht typischerweise mit einem wunden Intimbereich einher, einem Fiebergefühl des Körpers und einem generellen Unwohlsein über ein bis zwei Tage. Häufig ist ein brennender Schmerz rund um den Scheideneingang und ein Gefühl von kleinen Knoten unter der Haut, an den Stellen an den sich später Bläschen bilden werden, zu spüren. Nach ein paar Tagen erscheinen flüssigkeitsgefüllte Bläschen rund um den Scheideneingang. Der Schmerz kann sehr stark sein, vor allem in der Anfangsphase der Bläschenbildung. Die Bläschen platzen nach ein paar Tagen auf und beginnen Eiter abzusondern. Eine offene Wunde bildet sich, die über drei bis sieben Tage hinweg regelmäßig Eiter absondert. Das Risiko einer Infektion anderer Personen ist besonders hoch, wenn die Haut in direkten Kontakt mit neuem Eiter kommt. Die offene Stelle sollte innerhalb von ca. zwei Wochen nach Auftreten der Infektion abgeheilt sein.

Herpes Ausbrüche treten regelmäßig wiederkehrend auf
Ausbrüche von Genitalherpes treten typischerweise drei- bis viermal jährlich bei Personen auf, die das Virus seit ein bis fünf Jahren in sich tragen. Danach kommt es meist zu ungefähr einem Ausbruch pro Jahr. Personen, die eine Infektion vor vielen Jahrzehnten hatten, erleiden gewöhnlich nur einen Ausbruch, wenn sie starkem Sonnenlicht im Urlaub ausgesetzt sind und wenn ihr Gesundheitszustand geschwächt ist. Herpes ist nicht heilbar. Allerdings kann Herpes mit antiviralen Medikamenten behandelt werden, die speziell auf das Herpesvirus abzielen. Dies lindert die Beschwerden und kann weitere Ausbrüche verhindern.